MDK ARBEITSPLATZ 4.0

Im Zuge der Prüfverfahrensverordnung (PrüfvV) geraten die Kliniken in zunehmenden Druck, die Kommunikation mit Kostenträgern und dem MDK digital durchzuführen. Dabei ist eine enge Anbindung an die bestehenden Klinikinformationssysteme unabdingbare Voraussetzung, einen effizienten und vollständig digitalen Prozess in der Bearbeitung von Kassen-/MDK-Anfragen zu gewährleisten.


Hier hilft der MDK-Arbeitsplatz 4.0 der RZV GmbH. Die Lösung unterstützt Sie bei der Verlaufsdokumentation von Behandlungsfällen, die von der Krankenkasse gekürzt und/oder aufgrund der Fallkonstellation zum MDK-Verdachtsfall deklariert worden sind. Das Modul greift dabei auf die bereits in IS-H vorliegenden Daten, wie z. B. DRGs, Rechnungs-, §301-Daten zu und bietet eine tiefe Integration der neuen §301-Nachrichten KAIN und INKA. Dies ermöglicht die vollständige Dokumentation aller Aktivitäten im Zusammenhang mit dem MDK-Verfahren bis zum endgültigen Abschluss des Falles. Eine Mehrfacherfassung der Daten ist nicht notwendig. Der MDK-Arbeitsplatz 4.0 unterstützt die gesamte Prozesskette vom Eingang einer Kassenabfrage bzw. MDK-Prüfauftrag bis hin zur finalen Abwicklung mit Rechnungskorrektur bzw. Faktura der Aufwandspauschalen. Neben der primären Verwaltungsfunktion bietet der MDK-Arbeitsplatz weitere nützliche Features, beispielsweise die Erstellung von aussagekräftigen Übersichten, welche die Defizite zwischen abgerechneten Fällen und Prüffällen des MDK darstellen und im finalen Abschluss auch die Abbildung einer Gesamtdifferenzrechnung.

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    MDK-Arbeitsplatz 4.0

Das leistet das Modul für Sie


  • Die individuelle Definition von Bearbeitungsstatus und Prüfgrund ermöglicht die Dokumentation des gesamten MDK-Bearbeitungsprozesses in jedem Detailierungsgrad.
  • Auf Basis der vorhandenen Rechnung zum Fall kann die von der Kasse angestrebte Kürzung in Form einer alternativen DRG oder in Form von Kürzungstagen hinterlegt werden. Daraus wird in den Auswertungen der aktuelle Streitwert errechnet.
  • Zur Verwaltung des Schriftverkehrs ermöglicht das Programm einerseits die Zuordnung eingescannter Dokumente zu einem MDK-Vorgang und gleichzeitig die Word-basierte Briefschreibung, bei der Falldaten mit Hilfe von Textmarken auf das Formular übernommen werden können.
  • In Abhängigkeit des MDK-Status sind im System weitere Aktionen möglich, beispielsweise eine Mahnsperre für den strittigen Rechnungsbeleg setzen oder bei erfolgloser MDK-Prüfung die Aufwandspauschaleschale generieren.
  • Mit Hilfe der DRG-Simulation lässt sich auf Basis der bestehenden medizinischen Dokumentation eines Falles ein alternatives Gruppierungsergebnis ermitteln.
  • Vielseitige Auswertungsmöglichkeiten, die Berücksichtigung von Laufzeiten und Fristen und diverse Absprungmöglichkeiten, z. B. in die Fallübersicht oder den FI-Beleg der strittigen Rechnung, runden den MDK-Arbeitsplatz ab.

INFORMATIONEN



Die RZV GmbH hat ihren MDK-Arbeitsplatz einem kompletten  Redesign  unterzogen  und  um  wichtige  Features erweitert.  Ab  sofort  können  in der Version 4.0 unter  anderem  KAIN-/INKA-Nachrichten nach §301 SGB V direkt aus dem RZV-Tool verarbeitet werden. Hintergrund dieser Programmerweiterung ist  das  Inkrafttreten  der  neuen  Prüfverfahrensvereinbarung (PrüfvV)  sowie  die  13.  Fortschreibung  zum  DTA-Verfahren nach §301 SGB V zum 01. Januar 2017. Hier verlangt der Gesetzgeber neben der elektronischen Übermittlung von Patientenunterlagen an den MDK, eine strukturierte, IT-basierte  Kommunikation mit  den  Krankenkassen. Für Mitarbeiter des Medizincontrollings durchaus Neuland,da sie in den seltensten Fällen mit den herkömmlichen §301-Arbeitsplätzen arbeiten. Neben der beschriebenen Funktionserweiterung für den Falldialog mit den Krankenkassen, bietet die neue Version einen hohen Grad an Individualisierung, um Kliniken eine effiziente Verwaltung der Prüffälle gemäß ihren klinikinternen Vorgängen zu gestatten. 

Die Kernfunktionen in der Version 4.0 sind:

  • Verwaltung von Prüffällen (Falldialoge, MDK-Verfahren) mit individualisierbaren Ablaufketten
  • Bearbeitung von KAIN-/INKA-Nachrichten mit direkter Verknüpfung zur §301 EDI-Workbench
  • Hinweise auf die Beachtung der unterschiedlichen Fristen gemäß PrüfvV
  • Berechnung von DRG-Simulationen und Faktura auf Basis der Kassenvorschläge
  • Direkte Verknüpfung mit SAP FI zur Kennzeichnung von Prüffällen und (Ab-) Setzen von Mahnsperren
  • Import von relevanten Dokumenten als Word- oder PDF-Datei zu den Prüffällen
  • Erstellung und Druck von individualisierbaren Word-Formularen
  • Umfangreiche Berichte über laufende / abgeschlossene Prüfverfahren und deren finanziellen Auswirkungen

Fachartikel

"RZV bietet durchgehend digitales MDK-Management"

(RZV Journal, Ausgabe 02/2015) Nach wie vor liegt die mittlere Prüfquote an Fällen in Krankenhäusern der akutstationären Versorgung bei durchschnittlich 12-13% (Quelle: MDK-Frühjahrsumfragen durch medinfoweb). Diese hohe Quote an Prüfungen erfordert von Medizin-Controllern und Kodierfachkräften einen hohen administrativen Aufwand. Die betreffenden Fälle müssen im administrativen System entsprechend markiert, die relevanten Dokumente für den MDK zusammen und schließlich diesem für die Prüfung bereit gestellt werden.


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